Hermann Pfettenhauer aus „Endstation Heißen“

9783954003273_sIch bin es. Der von der Endstation Heißen. Ich bin schlau, ich bin gerissen. Ah. Was für ein Gefühl, wenn ich in der Straßenbahn neben so einer sitze. Einer Jungen, mit brünettem Haar. Da könnte ich mich gleich auf sie stürzen. Aber nein, ich warte, bis sie aussteigt. Schlampe. Schlinge, Hände, würgen. Ah. Und dann dieser erlösende letzte herrliche Seufzer, bevor sie stirbt. Dann ist sie mein, im Leben und im Tod. Sie ist meine Erlösung und die hiesige Polizei lasse ich springen, laufen und suchen, ich weiß, wie es geht, führe ich doch den Straßenmob an und fühle mich einmal wie einer von der SS, die es nicht mehr gibt.

 

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